Salvator Apotheke Kittsee

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 Ernährung Archiv | Cholesterin
Cholesterin kommt ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vor, in pflanzlichen Lebensmitteln (z. B. Nüssen, Sonnenblumenkerne, Pflanzenöle) findet man Phytosterine, die dem Cholesterin ähnlich sind, aber nicht dessen Wirkung entfalten. Die Cholesterinaufnahme des Dünndarms ist beschränkt und nimmt bei steigender Zufuhr ab. Phytosterine wirken aufnahmehemmend und können somit zu einer Senkung des Cholesterinspiegels beitragen (z. B. becel pro-activ Diät-Halbfettmargarine mit Pflanzensterinen). Im Körper wird Cholesterin in der Leber und Darm gebildet (1,1 – 1,6 g/Tag). Cholesterin ist die Vorstufe der Gallensäuren und außerdem Bestandteil aller Zellen.
Wird wenig Cholesterin mit der Nahrung (exogen) zugeführt, steigt die körpereigenProduktion. So kann man mit einer drastischen Reduktion der Cholesterinzufuhr den Serumcholesterinspiegel nur mäßig senken (10 – 15 %). Eine Ausnahme stellen „Cholesterin-sensitive“ Personen dar, so ist die Erniedrigung der Nahrungscholesterinzufuhr immer gerechtfertigt, aber nicht immer erfolgreich!

Die Cholesterinzufuhr mit der Nahrung sollte 300 mg/Tag nicht wesentlich übersteigen.

Cholesteringehalt ausgewählter Lebensmittel (mg/100 g):

Eidotter 1260
Leber 331
Shrimps 145
Eierteigwaren 94
Emmentaler 90
Schweinefleisch 86
Zander 86
Rindfleisch 73

Prinzipiell wird zwischen HDL- und LDL-Cholesterin („gutem und schlechtem“ Cholesterin) unterschieden.

Wünschenswerte Blutfettwerte:

Triglycerid < 150 mg/dl
Cholesterin < 200 mg/dl
LDL < 130 mg/dl
HDL (Frauen) > 45 mg/dl
HDL (Männer) > 35 mg/dl

LDL (Low Density Lipoproteins), „schlechtes Cholesterin“, transportieren Cholesterin von der Leber zum Gewebe. Der von den Zellen nicht benötigte Anteil verbleibt im Blut und kann zu Ablagerungen in den Arterienwänden führen.

HDL (High Density Lipoproteins), „gutes Cholesterin“, transportieren überschüssiges Cholesterin zur Leber zurück, wo es mit der Galle über den Darm ausgeschieden wird.

Gründe für niedriges HDL-Cholesterin

► Übergewicht
► Diabetes mellitus-Typ-2
► Rauchen
► Androgene
► Mangel an Bewegung

Gründe für hohes HDL-Cholesterin

► regelmäßige Bewegung, Sport
► Gewichtsabnahme
► kleine (!) Mengen von Alkohol
► Östrogene
► lösliche Ballaststoffe

Cholesterinerhöhende Wirkung:

 Transfettsäuren (z. B. in Fast-Food-Produkten, Snacks, Fertigsaucen)

 langkettige, gesättigte Fettsäuren (z. B. in tierischen Produkten)

 Ungefilterter Kaffee bewirkt im Gegensatz zu gekochtem, gefiltertem Kaffee einen Anstieg der Serumcholesterinwerte (5 Tassen ungefilterter Kaffee → 5 %ige Erhöhung der Serumcholesterinwerte).

 Stress


Cholesterinsenkende Wirkung:

 Phytosterine (z. B. in Pflanzenölen, Nüssen, becel pro-activ Diät-Halbfettmargarine) hemmen die intestinale Cholesterinabsorption.

 Ballaststoffe (z. B. Haferflocken, Bohnen, ...) steigern die Gallensäuresynthese als Folge einer vermehrten Gallensalzausscheidung mit dem Stuhl, außerdem produzieren lösliche Ballaststoffe bei ihrem Abbau kurzkettige Fettsäuren, die direkt die Cholesterinsynthese hemmen.

 Knoblauch, Ginseng-Wurzel, Gerste, Hafer, Weizen enthalten Substanzen, die die Cholesterinsynthese hemmen und somit die Cholesterinsynthese verringern.

 Ölsäure (z. B. Olivenöl)

 körperliche Betätigung

 Cholesterinsenkende Präparate hemmen die Synthese in der Leber und vermindern so die Cholesterinkonzentration im Blut.

Der Cholesterinspiegel wird jedoch auch von physiologischen, biochemischen und genetischen Faktoren beeinflusst.


 Medizin Archiv | Fettverbrennung - Mythos und Wahrheit
Begriffe wie "Fettverbrennungsphase" oder "Fettverbrennungstraining" sind sehr unglücklich gewählt.

Was steckt hinter diesen Begriffen?

Prozentuell (relativ) gesehen verbrennt man umso mehr Fett, je weniger intensiv die körperliche Belastung ist, jedoch ist die absolute Menge an verbranntem Fett meist gering.
Je intensiver die Belastung, desto weniger trägt das Fett (prozentuell) zur Energiegewinnung bei, dafür steigt aber der Kalorienverbrauch mit zunehmender Belastung. Das heißt in diesem Fall, dass ein geringerer prozentueller Anteil der Fettverbrennung an der Energiegewinnung einer größeren absoluten Menge an verbranntem Fett entsprechen kann.

Beispiel:

-) Sie walken eine Stunde mit einem niedrigen Puls (120/min). Sie verbrauchen pro Minute 6 kcal (60 min mal 6 kcal = 360 kcal). Von diesen 360 kcal sind 80 % Fett (= 288 kcal) und 20 % Kohlenhydrate (= 72 kcal).

-) Sie laufen eine Stunde mit einer höheren Pulsfrequenz (160/min). Sie verbrauchen pro Minute 15 kcal (60 min mal 15 kcal = 900 kcal). Von diesen 900 kcal sind nur noch 50 % Fett (= 450 kcal) und 50 % Kohlenhydrate (= 450 kcal).



 Medizin Archiv | Frühjahrsmüdigkeit
Nun ist es wieder so weit, die Tage werden länger, heller und wärmer! Eigentlich hat man gar keinen Grund sich matt und ausgelaugt zu fühlen, aber es fehlt einfach an Schwung!

Warum ist das so?

Die Umstellung von Winter auf Frühling führt zu einer Veränderung der Immunfunktion und des Hormonhaushalts. Der Körper war monatelang auf Winter eingestellt, und nun muss er sich wieder umstellen! Frauen leiden öfters unter Frühjahrsmüdigkeit als Männer! Das kann aber auch daran liegen, dass Frauen ihren Körper und ihre Gefühle besser wahrnehmen!

Der Körper ist ebenfalls meist noch auf Sparflamme, denn im Winter isst man gerne üppiger, bewegt sich weniger und wird oft von grippalen Effekten geschwächt!

Verantwortlich für die Abgeschlagenheit ist nach Mainzer Biologin Friederike Hammer Melatonin. Melatonin ist für die Regelung des "Tag-Nacht-Rhythmus" verantworlich! Zuviel Melatonin bewirkt Müdigkeit und Depressionen. An Wintertagen mit nur wenig Sonnenlicht hat der Körper vermehrt Melatonin gebildet und die Melatonin-Konzentration im Blut ist relativ hoch. Bis sich der Melatoninspiegel im Laufe des Frühjahrs wieder normalisiert! Sonnenlicht reduziert den Melatoninspiegel!

Die Müdigkeit im Frühling ist zwar lästig, aber ganz normal! Gönnen Sie sich Entspannung! Möchten Sie den Kreislauf und Laune trotzdem schnell auf Trab bringen, machen Sie viel Bewegung an der frischen Luft, und ernähren Sie sich abwechslungsreich! Im Winter war die Ernährung oft einseitig! Genießen Sie das frische Obst- und Gemüseangebot nach dem Motto: "Five a Day" - Fünf mal am Tag Obst und Gemüse!

(Standard, 31. März 2003)


 Medizin Archiv | Was ist Blutdruck?
Blutdruck ist der in den Schlagadern herrschende Druck und die Folge eines Zusammenspiels von Herztätigkeit und Blutgefäßen. Beim Blutdruck sind zwei Werte zu unterscheiden: Der eine entspricht der Zusammenziehung des Herzens (Systole) und der andere der Erschlaffung (Diastole). Deshalb spricht man auch vom systolischen (oberen) und diastolischen (unteren) Druck.

Ideal: < 120 mmHg (systolisch), < 80 mmHg (diastolisch)

Normal: < 130 mmHg (systolisch), < 85 mmHg (diastolisch)

Hochnormal: 135 - 139 mmHg (systolisch), 85 - 89 mmHg (diastolisch)

Leichter Hochdruck: 140 - 159 mmHg (systolisch), 90 - 99 mmHg (diastolisch)

Mittelschwerer Hochdruck: 160 - 179 mmHg (systolisch), 100 - 109 mmHg (diastolisch)

Schwerer Hochdruck: 180 - 209 mmHg (systolisch), 110 - 119 mmHg (diastolisch)

Sehr schwerer Hochdruck: >210 mmHg (systolisch), > 120 mmHg (diastolisch)

(Mein Befund)


 Pharmazie 2004 | Einnahmehinweise
Jeder von uns kennt sie die Einnahmehinweise z. B. 0-1-0, 2mal täglich, ... Doch was steckt hinter den Einnahmehinweisen von Arzneimitteln?

- 1mal am Tag: Dosis einmal am Tag immer zu einer bestimmten Uhrzeit (+/- 2 Stunden)

- 2mal am Tag: Dosis zweimal am Tag alle 12 Stunden (+/- 1 Stunde), um einen ausreichend hohen Wirkstoffgehalt zu gewährleisten

- 3mal am Tag: Einnahme alle 8 Stunden (+/- ½ Stunde), bei dieser Dosierung werden die meisten Fehler gemacht

- 4mal am Tag: Einnahme alle 6 Stunden

- vor dem Essen: Der Wirkstoff des Arzneimittels sollte in den leeren Magen gelangen, mit viel Wasser nachgespült werden, damit er schnell in den Darm gelangt. So kann das Arzneimittel seine volle Wirkung rasch entfalten. Nehmen Sie die Medikamente ½ Stunde vor dem Essen ein.

- während des Essen: Während des Essens werden Medikamente eingenommen, die magenschädlich sind. Die Wirkung tritt verzögert ein, weil der Wirkstoff nur langsam in den Magen und Darm gelangt.

- nach dem Essen: Nach dem Essen werden Arzneimittel eingenommen, die eventuell
magenschädlich sein können oder verzögert wirken sollen. Nehmen Sie das Medikament ca. ½ Stunde nach dem Essen mit Viel Wasser ein.

Warum sollten Arzneimittel immer mit viel Wasser eingenommen werden?

Das Arzneimittel wird geschluckt und gelangt in den Magen, um weiterbefördert zu werden, benötigt der Magen ein Signal der Füllung. Das erreichen Sie durch das Trinken von Wasser. Die meisten Arzneimittel werden erst im Darm aufgenommen! Positiver Nebeneffekt ist, dass Sie Ihrem Körper ausreichend Wasser zuführen!

(Österreichische Apothekerkammer)


 Pharmazie 2004 | Was hilft im Wechsel?
Seit die tägliche Hormongaben zur Vorbeugung von Brustkrebs und koronaren Herzkrankheit das Gegenteil erzielten, ist diese Medikation „ins Gerede“ gekommen. Viele Frauen möchten daher andere Möglichkeiten ins Auge fassen, um die Beschwerden in der Prämenopause und Menopause zu lindern. Phytotherapeutika scheinen zur Behandlung bestimmter Be-schwerden (z. B. Hitzewallungen, Herzklopfen, Schwindel, Angstgefühle und depressive Verstimmungen) besonders geeignet zu sein.

Solange die Beschwerden nicht zu intensiv werden, lassen sie sich mit Extrakten der Traubensilberkerze, dem Rotklee und – bei depressiven Verstimmungen – mit Johanniskraut gut in den Griff bekommen.

Welche Beschwerden können auftreten?

- Hitzewallungen
- Schweißausbrüche
- Schlafstörungen
- Schwindel
- Herzjagen
- Verstärkte Wassereinlagerung im Gewebe
- Seelische Verstimmungen
- Trockene Schleimhäute
- Osteoporose
- Erhöhter Blutdruck
- Geringeres sexuelle Verlangen

Was kann man tun?

Fitness – Bewegung an der frischen Luft fördert das allgemeine Wohlbefinden. Entspan-nungstraining (z. B. Yoga) kann ebenfalls helfen.

Ernährung – Eine bewusste, kalorienarme Ernährung hilft das Körpergewicht zu halten.

HET – Die effektivste Therapie ist die Hormonersatz-Therapie (HET). Allerdings zeigen jüngste Ergebnisse der Women’s Health Initiative Studie und der Million Women Studie die Nachteile einer langfristigen HET auf. Die Risiken einer HET liegen – in Zahlen gemessen – höher als der Nutzen.

Daher wird die HET nur noch bei sehr starken Wechseljahresbeschwerden empfohlen (Bun-desinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte). Dabei sollte die niedrigste wirksame Dosis über einen möglichst kurzen Zeitraum (max. 1 – 2 Jahre) angewendet werden.

Pflanzliche Medikamente können die akuten Wechseljahresbeschwerden lindern, haben jedoch keine vorbeugende Wirkung.

Medikamente mit dem Extrakt der Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa) wirken vor allem in der Anfangsphase des Klimakteriums, wenn Hitzewallungen, Schwitzen und Schwindel vorherrschen. Extrakte des Mönchspfeffer sind günstig bei Wassereinlagerungen im Gewebe (z. B. Brustspannen). Johanniskraut hat vor allem stimmungsaufhellende Wirkung.

Beruhigende Medikamente (z. B. Baldrian) wirken tagsüber gegen Reizbarkeit und fördern nachts den Schlaf. Gegen Schweißausbrüche hilft Salbei.

Die meisten Pflanzenextrakte benötigen mind. zwei Wochen bis eine Wirkung einsetzt.

Phytoöstrogene – In Asien kennen Frauen Beschwerden der Wechseljahre kaum. Das kann einerseits an gesellschaftlichen und kulturellen Unterschieden liegen, andererseits auch an der Ernährung (Soja) oder an völlig anderen Faktoren. Genaueres weiß man nicht. Soja weist tatsächlich östrogenartige Wirkungen auf. Ob die Zufuhr von Soja bei Europäerinnen in den Wechseljahren Wirkungen zeigt, ist noch nicht bekannt. Sicherlich ist nichts dagegen einzuwenden Soja in den Speiseplan aufzunehmen.

Unter dem Begriff Phytoöstrogene werden v. a. die pflanzlichen Bestandteile Isoflavone (Genistein, Daidzein, Biochanin A, Formononetin, Glycetin), Coumestan (Coumestrol) und Lignane (Enterolakton, Enterodiol) zusammengefasst. Hauptlieferant sind Hülsenfrüchte und darunter ganz besonders die Sojabohne.

Beachtet werden sollte aber, dass z. B. Sojasoße nur einen geringen Anteil an Phytoöstrogenen besitzt, die bei der Herstellung verloren gehen. Die bei uns immer häufiger angewandten Sprossen sind keine Sojasprossen, sondern Mungobohnensprossen. Sie sind zwar sehr gesund und auch sehr schmackhaft, enthalten aber nur einen geringen Anteil an Phytoöstrogenen. Richtige Sojasprossen mit einen hohen Anteil an Phytoöstrogenen findet man nur selten. Sie sind kleiner als Mungbohnensprossen und haben einen intensiven bitteren Geschmack. Deshalb werden sie in dieser Form kaum in der Küche eingesetzt.

Wichtiger Lieferant für die Phytoöstrogene in der asiatischen Küche ist das Tofu. Tofu wird aus Sojabohnen hergestellt und ist geschmacksneutral. Erst durch Verarbeitung und Gewürze nimmt es Geschmack an. Das ist der Grund dafür, warum Tofu so vielseitig einsetzbar ist.

Phytoöstrogene sind aber nicht nur in der Sojabohne enthalten. Auch andere Nahrungsmittel enthalten, wenn auch in geringerer Konzentration, Phytoöstrogene:

• Linsen
• Leinsamen
• Flachssamen
• Spargel
• Haferflocken
• Knoblauch

Damit Phytoöstrogene ihre protektive Wirkung entfalten können, müssen sie langfristig und in ausreichender Menge in die Ernährung integriert werden. Nur, wer regelmäßig Phytoöstrogene zu sich nimmt, kann mit ihrer Schutzwirkung rechnen. Das bedeutet für die meisten Menschen in den Industrieländern eine konsequente Ernährungsumstellung, die dauer-haft eingehalten werden muss.

Phytoöstrogene – Nahrungsergänzungen z. B.:

- Orthomol Flavon F
- Orthomol Femin
- Femi-Flavon Kapseln
- Femisoya
- Rotklee plus Soja Kapseln
- Hafesan Rotklee Kapseln


 Pharmazie Archiv | Die Zecken lauern wieder
Die Temperaturen steigen und mit ihnen wächst auch die Gefahr im Freien von Zecken gebissen zu werden! Im schlimmsten Fall kann eine Frühsommer- Meningo-Encephalitis (FSME) die Folge sein!

Nur eine vorbeugende Impfung schützt vor dieser Krankheit, die zu dauerhaften Gesundheitsschäden (z. B. Gedächnisstörungen, Lähmungen, ...) sogar bis zum Tod führen kann.

Natürlich muss nicht jede Infektion zu bleibenden Gesundheitsschäde führen. Der Verlauf der FSME hängt davon ab, welcher Teil des Zentralen Nervensystems betroffen ist! Sind gleichzeitig Gehirn, Hirnhäute oder Rückenmark befallen, ist die Prognose sehr schlecht.

Typisch für die Infektion sind zwei Krankheitsschübe. Nach ca. 10 Tagen kommt es zu Fieber-, Kopf-, Bauchschmerzen und/oder Unwohlsein. Danach erfolgt die Manifestationsphase der Gehirnentzündung und/oder Rückenmarksentzündung. Charakteristische Merkmale sind Kopfschmerzen, Bewusstseins- und Gleichgewichtsstörungen sowie Lähmungen.


 Pharmazie Archiv | Gelsen - Wie schützt man sich?
Sticht eine Gelse spritzt sie zunächst Speichel in die Haut, um die Blutgerinnung zu hemmen. So kann sie ungehindert Blut aufsaugen.

Aber nicht alle Menschen werden gleichermaßen von Gelsen gestochen! Die einen sind mit Stichen übersäht und manche trifft es gar nicht! Warum?
Früher hörte man oft "süßes Blut", jedoch wissenschaftlich ohne Grundlage. Gelsen orientieren sich nach der Körpertemperatur und den Gerüchen. Sie lieben den Schweißgeruch und gut durchblutete, wenig behaarte Körperstellen!

Leider bemerkt man Stich meist erst, wenn es bereits passiert ist. Die Hautstelle juckt und wird rot. Manche Menschen werden sogar allergisch.

Wie kann man sich mit einfachen Hausmitteln helfen?

- Kühlen Sie die Einstichstelle mit einem kalten Lappen oder Eiswürfel

- Zwiebel aufschneiden und auf die Stichstelle legen

- Stichstelle mit Teebaumöl einreiben (wirkt desinfizierend!)

Natürlich gibt es auch diverse Salben. Treten allergische Reaktionen auf, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen!

Mücken können auch Krankheitsüberträger sein! In europäischen Ländern gelten sie bislang nicht als Krankheitsüberträger! Jedoch wandern die gefährlichen Mückensorten immer mehr Richtung Norden!

Einige Krankheiten, die durch Mücken übertragen werden: Malaria (Anophelesmücke), Dengue-Fieber (asiatische Tigermoskito), Japanische Enzephalitis, Gelbfieber, West-Nil-Fieber, Viszerale Leishmaniose




 Die Apotheke ist eine öffentliche Apotheke nach österreichischem Apothekengesetz
 Ihr Leiter ist Mitglied der Österreichischen Apothekerkammer
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 Zuständige Aufsichtsbehörde: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen
Letzte Änderungen: 26. Juli 2008